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18. Mai 2011

Hochmoor Ringe

Die Naturschutzstiftung hat im Bereich des Naturschutzgebietes Hochmoor Ringe inzwischen über 6 ha Eigentumsflächen erworben. Darüber hinaus war die Naturschutztiftung den Naturschutzverbänden behilflich, weitere Flächen im Bereich des Hochmoores Ringe zu erwerben.

Die in der Grafschaft tätigen Umwelt- und Naturschutzverbände haben für das Projekt Hochmoor Ringe seitens der Sparkassenstiftung ca. 100.000,00 DM für Flächenankäufe und Renaturierungsmaßnahmen im Hochmoor Ringe erhalten. Nachdem sich alle Grabenanliegerflächen im Eigentum öffentlicher Träger befanden oder die privaten Eigentümer (Tierpark Nordhorn, Naturschutzstiftung) das Wiedervernässungsprojekt unterstützen, konnte, nachdem die wasserrechtliche Plangenehmigung im Oktober 2001 erteilt worden war, mit dem Projekt im Nordteil begonnen werden. Hierzu wurden unter der Regie der Unteren Naturschutzbehörde Zäune und Zaunreste von den Projektflächen entfernt und Holz auf allen für eine Wiedervernässung geeigneten Flächen eingeschlagen.

In einem weiteren Schritt wurde auf ca. 30–50 m breiten Streifen parallel zu den Gräben, die zurückgebaut werden sollten, die Vegetationsdecke in ca. 20 cm Stärke abgeschält, um hier wieder ein nährstoffärmeres Milieu und Füllmaterial für die Gräben zu erhalten. Zur Abdichtung der Gräben in den Untergrund hinein wurde von den bauausführenden Firmen auf ganzer Länge eine Kunststoffolie eingebaut. Im Anschluß hieran wurden durch die staatliche Moorverwaltung Abflussbereiche aus alten Handtorfstichen im "Kleinringer Keil" abgedämmt und beseitigt. Hierzu wurde u. a. im Norden des Projektgebietes auf einer Stiftungsfläche ein ca. 2 m hoher Torfwall errichtet. Danach wurden die entsprechenden Grabenabschnitte mit dem abgeschälten Plaggenmaterial und anderem anstehenden Boden bis zum mittleren Quergraben verfüllt.

In Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises werden in 2002 im Anschluss an das nördliche Projektgebiet in ähnlicher Art mit der Wiedervernässung im Südteil fortgefahren. Die Bezirksregierung Weser-Ems hatte der Naturschutzstiftung mit Schreiben vom 19.10.01 hierfür die Regie übertragen. Von entscheidender Bedeutung für das Gesamtprojekt war hierbei die Nutzungsaufgabe und der Einstau auf der Stiftungsfläche Nr. 14. Nach der gänzlichen Nutzungsaufgabe verloren die den gesamten Moorkomplex entwässernden Gräben (Grenz- und Quergraben) ihre Funktion und konnten eingestaut werden. Neben der Grabenverfüllung wurde die Fläche Nr. 14 gepoldert. Auf den Projektflächen wurden diverse temporäre Gewässer angelegt. Die weitere Entwicklung im Projektgebiet bleibt abzuwarten. Weitere Infos beim Landkreis Grafschaft Bentheim bei Herrn Krum und den Geschäftsführern der Naturschutzstiftung (Kontakt).

Weitere Infos auch beim BUND Kreisgruppe Grafschaft Bentheim und beim NABU Grafschaft Bentheim.

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