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Pflege von Wacholderheiden

Wacholderheiden in der Grafschaft Bentheim
Die historisch gewachsenen Wacholderheiden zeichnen die Grafschaft Bentheim in besonderer Weise aus. Die Heiden erfüllen wichtige ökologische Funktionen und sind nicht zuletzt aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit eine ideale Erholungslandschaft. Gleichwohl gehören die Wacholdewrheiden zu den bedrohten Landschaftselementen, die ohne eine regelmäßige Pflege und Schafbeweidung langfristig verloren gehen.

 

Das Bentheimer Landschaf gehört zu den vom Aussterben bedrohten regionalen Haustierrassen. Es ist besonders für die Pflege von kargen Heideflächen geeignet und wird in der Grafschaft dazu eingesetzt. Die Landschaftspflege mit Schafen ist leider nicht kostendeckend, so dass in den letzten Jahrzehnten viele Schafhalter aufgegeben haben.

 

Darüber hinaus gibt es weitere freiwillige Initiativen, die sich für den Schutz und die Pflege der letzten Wacholderheiden einsetzen. Ein Fonds zum Schutz der Grafschafter Wacholderheiden eröffnet die Möglichkeit, diese Initiativen in ihrem Engagement für die heimischen Heiden zu unterstützen.

 

Zum Fonds
Die Gründung eines Fonds zum Schutz der Grafschafter Wacholderheiden wurde gemeinsam vom Landkreis Grafschaft Bentheim, dem Tierpark Nordhorn und der LAG-Geschäftsstelle Region Grafschaft Bentheim e.V. initiiert.

Wofür werden die Mittel verwendet?

Die Mittel werden ausschließlich für freiwillige Pflegemaßnahmen in den Grafschafter Wacholderheiden eingesetzt werden, die über rechtliche Verpflichtungen hinaus gehen. Die ehrenamtlichen Pflegeinitiativen, Vereine und Schäfer können sich für eine finanzielle Unterstützung bewerben. Es können Pflegemaßnahmen, Informationsschilder- und faltblätter bezuschusst werden. Die Entscheidung über die Mittelverteilung erfolgt einmal jährlich für das Folgejahr durch die Naturschutzstiftung, die durch ihren Beirat dabei beratend unterstützt wird.

 

Hintergrund
Eingerichtet wurde der Fonds während der Begleitung des Projektes zur Entwicklung eines neuen regionalen Produktes aus heimischen Rohstoffen, dem Grafschafter Kräuterwacholder der Brennerei Sasse (www.sassekorn.de) in Schöppingen. Für die Produktion des Grafschafter Kräuterwacholders wird der Weizen aus dem Landkreises Grafschaft Bentheim verwendet. Darüber hinaus werden die Wacholderbeeren aus dem Naturschutzgebiet Tillenberge in Nordhorn und vom Naturdenkmal Spöllberg in Uelsen für die Produktion eingesetzt. Ein Teil des Erlöses des Grafschafter Kräuterwacholders fließt direkt in den Fonds zum Schutz der Grafschafter Wacholderheiden, der auch für Spenden offen ist.

 

Der Fonds zum Schutz der Grafschafter Wacholderbeeren wird von der Naturschutzstiftung der Grafschaft Bentheim verwaltet.

 

Ansprechpartner:
Hartmut Schrap (Geschäftsführer)
Paul Uphaus (Geschäftsführer)

 

Tel.: 05921/96-1617 Fax: 05921/96-51617
E-mail: paul.uphaus@grafschaft.de

 

Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim, van-Delden-Straße 1–7, 48529 Nordhorn

 

Bankverbindung:
Konto Nr. 1017000601
Bankleitzahl:28069956

 

Grafschafter Volksbank eG
Bahnhofstr. 23, 48529 Nordhorn

 

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