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Gemeinsam für den Naturschutz: die Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim, der Sportfischerverein Nordhorn e.V. und die BUND Kreisgruppe pflanzen zusammen Bäume.
Gemeinsam für den Naturschutz: die Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim, der Sportfischerverein Nordhorn e.V. und die BUND Kreisgruppe pflanzen zusammen Bäume.

28. Dezember 2021

Pflanzaktion an der Vechte in Hesepe

"Bei klirrender Kälte trafen sich kürzlich Mitglieder des Sportfischervereins (SFV) Nordhorn und der BUND Kreisgruppe Grafschaft Bentheim mit Vertretern der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim, um gemeinsam am Ufer der Vechte in Hesepe 120 Schwarzerlen sowie einige Weiden zu pflanzen."

"Finanziert wurde die Maßnahme durch das Projekt „BioGraf – Biotopverbund im Grafschafter Vechte- und Dinkeltal“. Dieses Projekt der Naturschutzstiftung aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt fördert den Verbund von Lebensräumen für wildlebende Tiere und Pflanzen.

Die Erlen strukturieren nun den bisher eher monotonen Uferabschnitt der Vechte und sind hervorragend an die wechselhaften Umweltbedingungen am Fluss angepasst. „Im Schatten der Erlen kann in Zukunft eine Kinderstube für Fische entstehen und auf den Ästen findet der Eisvogel seinen Ansitz, daher sind solche Naturschutzmaßnahmen sehr wichtig für die Artenvielfalt“, erklärt Carsten Westerhof vom Vorstand des SFV. „Wir setzen uns als BUND schon lange für eine naturnahe Vechte ein, daher ist es umso schöner, wenn sich viele verschiedene Akteure zusammentun“ ergänzt Walter Oppel, Vorsitzender des BUND Grafschaft Bentheim. Im Rahmen des BioGraf-Projekts sollen in Zukunft noch weitere ähnliche Aktionen an Vechte und Dinkel erfolgen.

Die Aktion wurde in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) durchgeführt und von dort ausdrücklich unterstützt. Sie richtet sich nach den im Unterhaltungsrahmenplan „Vechte“ im Jahre 2017 festgelegten Empfehlungen zur Unterhaltung der Vechte. Dort sind unter anderem auch die Bepflanzungsmöglichkeiten im Uferbereich und die geeigneten Abschnitte des Fließgewässers dargestellt. Diese berücksichtigen die hydraulischen Voraussetzungen und gewährleisten einen ordnungsgemäßen Abfluss. Der Unterhaltungsrahmenplan ist seinerzeit mit allen relevanten Institutionen abgestimmt worden.

Die Bepflanzung der Prallufer kann aus Sicht des NLWKN langfristig auch zu einer kostengünstigeren Unterhaltung des Gewässers beitragen, da hierdurch eventuelle umfangreiche Uferabbrüche mit entsprechenden Sedimentverlagerungen vermieden werden können.

Die Anpflanzungen mit Erlen und Weiden decken sich auch mit dem im Unterhaltungsrahmenplan genannten Ziel einer natürlichen Ufersicherung und Strukturanreicherung. Gleichzeitig stellen die Gehölze einen Nahrungs-, Rückzugs- und Lebensraum für Arten und Lebensgemeinschaften innerhalb der in weiten Teilen gehölzfreien, von der landwirtschaftlichen Nutzung gekennzeichnete Vechteniederung dar."

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