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30. Mai 2011

„Lehrbuch“ für Umweltschutz

08.07.2009 (GN)

Tierpark erhielt den Klimaschutzpreis von Stadt und RWE

2009_LehrbuchKlimaschutztk Nordhorn. Der Tierpark ist gestern für sein jahrelanges Engagement für den nachhaltigen Klima- und Umweltschutz mit dem "RWE-Klimaschutzpreis 2008" des Energieversorgers RWE und der Stadt Nordhorn ausgezeichnet worden. "Der Klimaschutzpreis der RWE Westfalen-Weser-Ems wird jährlich für besondere Leistungen zum Schutz der Umwelt vergeben. Sei es die Erhaltung natürlicher oder die Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen", erklärte Bürgermeister Meinhard Hüsemann bei der Übergabe des mit 2500 Euro dotierten Preises an den Zoologischen Leiter Dr. Hermann Kramer.

Für Werner Bandke, Kommunalbetreuer der RWE Westfalen-Weser-Ems AG, RWE Grafschaft Bentheim in Nordhorn, stellt der Tierpark heute ein "Lehrbuch" für all jene dar, die sich energiebewusst verhalten wollen. Energiesparen sei auch Ziel des Energieversorgers RWE. Im Zoo werde beispielhaft aufgezeigt, wie jeder einen Beitrag zu mehr Energieeffizienz leisten könne: "Ich verneige mich vor den Aktivitäten des Zoos für den Natur- und Umweltschutz."

Auch Hüsemann hob hervor, dass in Zeiten des Klimawandels jeder noch so kleine engagierte Schritt für den Klima- und Umweltschutz von großer Bedeutung gegen die drohende Klimakatastrophe sei. Der Zoo habe auf diesem Weg den Preis für all seine Bemühungen verdient: "Ich bin davon überzeugt, dass der Tierpark das erhaltene Preisgeld gezielt für weitere Maßnahmen des Klimaschutzes verwenden wird." Wie Alfred Koelmann, Vorsitzender der Jury und des Umweltausschusses, berichtete, habe sich die Jury in ihrer Entscheidung für den Preisträger leicht getan: Die Arbeit des Zoos sei auf allen betrieblichen Tätigkeitsfeldern stets von dem Streben nach einer möglichst ganzheitlichen, ökologischen Handlungsweise geprägt gewesen.

ach den Worten Kramers hat sich der Tierpark vor 15 Jahren ganz bewusst den Untertitel "Familienzoo im Grünen" gegeben. Der Slogan sei Programm, womit die nachhaltige Nutzung von Energie im Tierpark eine große Rolle spiele. Die Verantwortung für die nachfolgenden Generationen müsse heute das Handeln gegenüber Natur und Umwelt bestimmen. Der dramatische Klimawandel lasse sich nur entschärfen, wenn jeder an seinem Platz seinen Beitrag zu einem energiebewussten Verhalten leiste: "Für den Klima- und Umweltschutz kann jeder etwas tun."

Im Bemühen um eine möglichst effiziente Energienutzung und den Einsatz regenerativer Energien kooperiert der Zoo somit seit Jahren mit der Grafschafter Bürgerinitiative Umweltschutz. Zum praktizierten Umweltschutz gehören etwa der Betrieb einer Demonstrations-Solaranlage, der Einsatz von Energiesparlampen, die wärmesparende Sanierung von Gebäuden, die Nutzung von Dienstfahrrädern auf dem Zoogelände, wassersparende Armaturen und Reinigungsmethoden oder der Verzicht auf Klimaanlagen. Ein Schwerpunkt des Tierparks ist die Arbeit im heimischen Natur- und Artenschutz, eine Besonderheit ist sein Engagement bei der Wiedervernässung des Hochmoors in Ringe in Kooperation mit der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim.

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