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25. Mai 2011

Jahresbericht 2001 Raiffeisen- und Volksbank Nordhorn EG

2001_JahresberichtDie Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim ist im Mai 1999 mit dem Ziel gegründet worden, den Natur- und Landschaftsschutz im Landkreis Grafschaft Bentheim zu fördern. Gleichzeitig will sie Vorhabenträger (z.B. Unternehmen, Kommunen, Privatpersonen u.a.) bei Genehmigungs- und Planfeststellungsverfahren (z.B. Bauleitplanung, Bodenabbau, Straßenbau u.a.) entlasten und einen verbesserten Naturschutz gewährleisten.

Mit Hilfe einer multifunktionalen Kompensation auf Vorrat ist es möglich, Hindernisse bei der Beschaffung und Pflege notwendiger Ersatzflächen und Maßnahmen bereits im Vorfeld von Planungen abzubauen. Zu diesem Zweck erwirbt, tauscht bzw. pachtet die Stiftung Grundstücke, optimiert diese im Sinne des Natur- und Landschaftsschutzes und bilanziert die durchgeführten Maßnahmen in Form eines Ökokontos auf der Grundlage anerkannter Bewertungsmodelle. Sie gewährt Verursachern von Eingriffen im Sinne des Naturschutzgesetzes, die selbst nicht für notwendige Kompensationsmaßnahmen sorgen können, die Möglichkeit, diese aus den Ökokonten der Stiftung abzulösen. Voraussetzung hierfür ist, dass die auf den Flächen der Stiftung getätigten Gestaltungs- und Pflegemaßnahmen dem Eingriff als Kompensation zugeordnet werden können. Dabei wird die Eignung der angebotenen Flächen im Vorfeld mit der unteren Naturschutzbehörde und dem Biologischen Institut Metelen abgestimmt.

Nachdem die Naturschutzstiftung im Gründungsjahr mit 20 ha Grundvermögen ausgestattet worden ist, verfügt sie zurzeit im gesamten Kreisgebiet bereits über ca. 200 ha. Diese enorme Entwicklung wäre nach Aussage der Geschäftsführer Hartmut Schrap und Paul Uphaus ohne die Akzeptanz und auch Mithilfe der hiesigen Landwirte nicht möglich gewesen. Dass das Stiftungsmodell durchaus für Landwirte interessant sein kann, wird eindeutig dadurch belegt, dass mehr als die Hälfte der Stiftungsflächen von Landwirten nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet werden. Zudem ist die Naturschutzstiftung nach Aussage ihrer Geschäftsführer bemüht, nicht in intensiv bewirtschaftete landwirtschaftliche Bereiche vorzudringen, sondern naturschutzfachlich interessante Flächen in Randbereichen von Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten usw. zu optimieren. Entsprechend dem Stiftungszweck kann damit auf die Bildung eines für den Artenschutz wichtigen Biotopverbundsystems hingewirkt werden.

Aufgrund der bisherigen positiven Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sind die Geschäftsführer zuversichtlich, dass die Naturschutzstiftung auch künftig einen wesentlichen Beitrag zum Natur- und Landschaftsschutz leisten wird.

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