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30. Mai 2011

Geld für Sanierung der Altarme

20.10.2008 (GN)

Sauerstoffgehalt kritisch für die Fische

2008_sanierungad Samern. Schon seit zehn Jahren unterstütz die Grafschafter Sparkassenstiftung den Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bei der Sanierung von Vechtealtarmen und Altwassern. Bisher wurden bereits Altarme in Hoogstede, Esche-Gölenkamp, Samern und Ringe gefördert. In der vergangenen Woche wurden die Arbeiten an dem mit 600 Metern längsten dieser Altwasser in Samern abgeschlossen. Das sanierte alte Vechtebett verläuft östlich der heutigen Vechte, etwas nördlich des Hofes Bodenkamp und nahe am Hof Hatger entlang Richtung Schüttorf.

Auf einer Strecke von 450 Metern bis zu einem alten Kulturstau wurde in mehreren Teilabschnitten das alte Flussbett auf Strecken von 15 bis 30 Metern um rund zwei Meter abgesenkt. Diese Maßnahmen waren notwendig geworden, da in trockenen Sommern der Wasserstand und der Sauerstoffgehalt mit 4 mg pro Liter für Fische äußerst kritische Werte erreicht. Durch das so geschaffene größere Wasservolumen wird insbesondere die Wassererwärmung und die damit verbundene Sauerstoffzehrung wirksam begrenzt.

Ein Spezial-Bagger mit einem 18 Meter langen Arm machte es möglich, den Aushub von einer Seite vorzunehmen. Der angefallene Boden wurde am Ufer abgelegt und zu "Mieten" geformt. Diese werden in den kommenden Monaten bepflanzt, so dass sie nicht beim nächsten Hochwasser wieder zurückgespült werden. Die Grafschafter Sparkassenstiftung unterstützte die Maßnahme mit 8000 Euro.

BUND-Vorsitzender Walter Oppel dankte der Sparkassenstiftung für die großzügige Spende sowie der unteren Naturschutzbehörde, der Naturschutzstiftung des Landkreises und dem Sportfischerverein Schüttorf für die reibungslose Zusammenarbeit. Die Schüttorfer Sportfischer haben seit Jahren dieses Gewässer gepachtet und beobachten in Zusammenarbeit mit dem BUND das Gewässer hinsichtlich seiner ökologischen Qualität. Die Fischer beproben monatlich das Wasser nach Sauerstoffgehalt, PH-, Nitrat- und Nitritwerten und beobachten den Fischbestand. Der BUND erfasst seit 1980 die hier vorkommenden Pflanzen- und Tiervorkommen und dokumentiert diese hinsichtlich der Bestandsänderungen.

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