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26. Mai 2011

Einsatz für Wiesenvögel im Scheerhorner Bruch

06.11.2002 (GN)

gross_EinsatzWiesenvoegel

Naturschutzstiftung: Alle Fördermittel wurden investiert – Weitere Projekte bereits in der Planung

Die Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim konnte ein Förderprojekt zur Stützung und Entwicklung des Brutbestands seltener Wiesenvögel in einem Teilbereich des Scheerhorner Bruchs jetzt erfolgreich abschließen.

gn Scheerhorn. Wie die Geschäftsführer der Naturschutzstiftung, Hartmut Schrap und Paul Uphaus, mitteilten, haben verschiedene Institutionen und Verbände der Stiftung Fördermittel in einer Gesamthöhe von zirka 50000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit diesen Zuwendungen sei die Naturschutzstiftung in der Lage gewesen, einschließlich eigener Mittel insgesamt 54000 Euro in das Projekt zu investieren. Mit dem Geld hat die Naturschutzstiftung Ackerflächen angekauft und in Grünland umgewandelt. Darüber hinaus wurden Gehölze auf den Stock gesetzt und eine Blänke für die Wiesenvögel angelegt. Vertraglich abgesichert ist die Bewirtschaftung der Flächen nach ökologischen Kriterien. Verfügte die Naturschutzstiftung Anfang des Jahres noch über etwa 30 Hektar extensiv genutzter landwirtschaftlicher Fläche im Scheerhorner Bruch, konnte die Stiftung inzwischen weitere 10 Hektar aus Kompensationsmitteln im Rahmen der Eingriffsregelung nach dem Naturschutzgesetz erwerben.

"Wir freuen uns, dass das Wiesenvogelprojekt breite Unterstützung bei Institutionen aus dem Naturschutzbereich und Unternehmen gefunden hat", erläuterten Hartmut Schrap und Paul Uphaus bei einem Besichtigungstermin im Scheerhorner Bruch. Sie sprachen allen Projektförderern Dank für die finanzielle Hilfe aus. Die Fördermittel kamen von der Deutschen Umwelthilfe, "BINGO – Die Umweltlotterie", dem Naturschutzbund (Nabu) Grafschaft Bentheim, dem Arbeitskreis Feuchtwiesenschutz Westniedersachsen e.V., der Niedersächsischen Umweltstiftung und von den Grafschafter Volksbanken.

Weitere Projekte für die Erhaltung und Entwicklung der Flora und Fauna feuchter Wiesen im Scheerhorner Bruch sind nach Angaben der Naturschutzstiftung bereits geplant.

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