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12. September 2022

Die Ökologische Station Grafschaft Bentheim – Emsland Süd geht an den Start

Land Niedersachsen schickt Zuwendungsbescheid

VertreterInnen der Gründungsmitglieder der Ökologischen Station Grafschaft Bentheim Emsland Süd e.V.

Im Dezember 2021 hatte der Trägerverein beim Land Niedersachsen den Antrag auf Förderung einer Ökologischen Station „Grafschaft Bentheim – Emsland Süd“ eingereicht. Nun ist die Freude bei allen Beteiligten groß: Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutzschutz (NLWKN) hat dem Trägerverein der Ökologischen Station Grafschaft Bentheim – Emsland Süd (ÖGE) Ende August 2022 den Zuwendungsbescheid zugestellt. Als eine von 15 zusätzlichen Ökologischen Stationen im Land Niedersachsen nimmt sie nun ihre Arbeit auf.
In den kommenden Jahren wird die Ökologische Station, die mit ihren Büroräumen nahe am Tierpark Nordhorn angesiedelt ist, umfangreiches Wissen über die Tiere und Pflanzen der Schutzgebiete in der Grafschaft Bentheim und im südlichen und mittleren Emsland erheben, zusammentragen und auswerten und so die Unteren Naturschutzbehörden bei der Betreuung dieser Gebiete unterstützen.

„Das Wissen über die Gebiete zu verbessern und somit den Behörden eine gute Datengrundlage für Entscheidungen zur Pflege und Entwicklung der Schutzgebiete zu liefern, ist die wesentlichste Aufgabe der Ökologischen Station“, so Dr. Nils Kramer, Vorsitzender des Trägervereins. „Dafür wollen wir auch das Ehrenamt einbinden und ihnen eine Plattform für die von ihnen erhobenen Daten bieten.“ Die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim sowie der Stadt Lingen und haben ihre Kooperation mit der ÖGE zugesagt. „Mehr über die Gebiete und deren Entwicklung zu erfahren und dauerhafte Ansprechpartner vor Ort zu haben, ist für uns als Untere Naturschutzbehörden ein echter Zugewinn“, betont Paul Uphaus, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim.

Auf Grundlage der ermittelten Daten sollen gemeinsam Projekte und Maßnahmen entwickelt werden, um die Lebensräume in den Schutzgebieten zu verbessern und dauerhaft zu erhalten. Im Sinne des Niedersächsischen Weges steht dabei der kooperative Gedanke im Vordergrund, sind sich die Mitglieder des Trägervereins einig. Vereine, Verbände und Kommunen haben die Möglichkeit, sich über den regelmäßig tagenden Stationstisch über die Arbeit der ÖGE zu informieren und eigene Vorschläge einzubringen. Darüber hinaus möchte die ÖGE durch Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildungsangebote insbesondere den Menschen vor Ort, die naturschutzfachlichen Besonderheiten ihrer Heimat näherbringen.

Der Trägerverein hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Bewerbungen gesichtet und intensive Gespräche geführt. Die ersten qualifizierten Mitarbeiter konnten bereits gefunden werden und werden in den nächsten Wochen ihre Arbeit bei der ÖGE aufnehmen.

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